Kampf ums Insulin – Diabetiker wollen kein Mittel zum Zweck sein

Moderne Insulinanaloga sollen zukünftig, nach dem Willen des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) für Typ-1 Diabetiker nicht mehr erstattungsfähig sein. Das wollen Patienten nicht hinnehmen und wehren sich. Derzeit haben schon über 1700 Menschen einen offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Dr. Rösler mitgezeichnet. In diesem offenen Brief rufen InsulinClub.de und Diabetes-Zentrale e.V. den Minister dazu auf, von seinem Einspruchsrecht Gebrauch zu machen und die Vorlage des G-BA zurück zuweisen. Für die Betroffenen würde dies ansonsten zu erheblichen Einschnitten im alltäglichen Leben führen und eine Zwei-Klassen-Versorgung begünstigen, da diese Insuline dann faktisch nur noch auf Privatrezept verschrieben werden dürfen. Die Patienten sollten nicht als Druckmittel der Politik gegenüber der pharmazeutischen Industrie missbraucht werden, denn eine Kostenreduktion ist mit dieser Entscheidung höchsten sehr kurzfristig zu erreichen. Die Aktion soll das Bewusstsein um die Problematik schärfen und somit verhindern, dass der Beschluss in seiner jetzigen Fassung in Kraft tritt. Dies würde nicht nur mit Einschnitten in die Lebensqualität der Betroffenen Patienten einhergehen, sondern das Gesundheitssystem auch über die zu erwartenden Einsparungen hinaus, durch die massenhafte Umstellung auf Humaninsuline, erheblich belasten. Es ist auch mit einer erhöhten Anzahl von Folgeschäden und mehreren schweren Unterzuckerungen zu rechnen, die die möglichen Einsparmöglichkeiten über mehrere Jahre vernichten. Unter dem berühmten Strich, kostet dieser Beschluss vermutlich mehr, als er einsparen kann. Die Initiatoren möchten alle Betroffenen, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte von Betroffenen bitten, diesen Brief als Mitzeichner zu unterstützen, um die Gewichtung dieser Entscheidung zu verdeutlichen.

Kontakt:

Diabetes-Zentrale e.V., verein@diabetes-zentrale.de, 28243 Bremen, Postfach 660323

Insulinclub.de, admin@insulinclub.de

Den Brief und weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: brief.diabetes-zentrale.de

weitere Links:

www.Diabetes-Teens.Net, www.Diabetes-Index.de, www.Diabetes-Teens.EU,www.Camp-DT.de, www.Welt-Diabetes-Tag.de, www.insulinclub.de

HELENA – Erste Helmholtz-Graduierten-Schule für Gesundheit und Umwelt startet in München

Das Helmholtz Zentrum München gründet in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München die erste „Helmholtz Graduate School for Environmental Health“ (HELENA) zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

„HELENA ist weltweit die erste Graduiertenschule, deren Programm gezielt auf große Volkskrankheiten wie Diabetes oder Alzheimer und deren Entstehung aus dem Zusammenwirken von individueller genetischer Disposition und Umweltfaktoren ausgerichtet ist“, sagt Prof. Dr. Günther Wess, Wissenschaftlich-Technischer Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. „Zusammen mit den beiden Münchner Universitäten bieten wir den Teilnehmern ein einzigartiges Forschungs- und Ausbildungsumfeld und damit bestmögliche Voraussetzungen für ihre zukünftige wissenschaftliche Karriere“, so Wess.

Die Schule wird rund 400 Doktoranden aus der ganzen Welt eine exzellente Ausbildung in der Gesundheitsforschung bieten. Auch das gemeinsam von Helmholtz Zentrum München und der Ludwig-Maximilians-Universität München eingerichtete Helmholtz-Kolleg „Biologie und Erkrankungen der Lunge“ kann nun seine Arbeit aufnehmen.

Damit gewinnt der Wissenschaftsstandort München weiter an Attraktivität: Im weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe wird HELENA zum Magnet für hervorragende Studenten aus Naturwissenschaften und Medizin. Wissenschaft und Industrie werden von der Exzellenz zukünftiger Absolventen gleichermaßen profitieren.

Kontakt:

Sven Winkler, presse@helmholtz-muenchen.de, 089-31873946, Helmholtz Zentr. München

Störenfried im Hals – Warum Diabetiker besonders auf ihre Schilddrüse achten sollten

Menschen mit Typ-1-Diabetes erkranken bis zu fünfmal häufiger an einer Unterfunktion der Schilddrüse. Die Ursache ist eine „Autoimmunthyreoiditis“, die – ähnlich wie der Typ-1-Diabetes – auf einer Störung des Immunsystems beruht. Besonders oft sind Frauen betroffen. Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann sehr unterschiedliche Beschwerden auslösen. Dazu gehören Kälteempfindlichkeit, Gewichtzunahme, Müdigkeit, Verstopfung, trockene Haut und auch Depressionen. Bei Diabetes kann es außerdem vermehrt zu Unterzuckerungen kommen. Die Münchner Stoffwechselexpertin Professor Petra-Maria Schumm-Draeger vom städtischen Klinikum Bogenhausen rät daher im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“, dass Diabetiker einmal jährlich ihre Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen sollten. Eine Unterfunktion ist mit der regelmäßigen Einnahme von Schilddrüsenhormonen gut behandelbar.

Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 4/2010 liegt in den meisten Apotheken aus.

Kontakt: Ruth Pirhalla, pirhalla@wortundbildverlag.de, Tel. 089 / 744 33 123,

www.wortundbildverlag.de, www.diabetes-ratgeber.net

Umfrage: Ein Großteil der Deutschen möchte mehr Informationen über die Krankheit Diabetes!

Welche Einschränkungen müssen Diabetiker ertragen? Wie wird die Erkrankung richtig behandelt? Die meisten Deutschen setzen auf verstärkte Aufklärung und haben eine hohe Meinung bezüglich der Qualität der Behandlungsmethoden. Das bestätigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des „Diabetes Ratgeber“. Neun von zehn Bundesbürgern (86,3%) meinen, dass über die Erkrankung und vorbeugende Maßnahmen noch viel mehr informiert werden sollte. Knapp neun von Zehn (87,9%) erklären außerdem, dass sie Diabetiker, die sich regelmäßig Insulin spritzen, für sehr disziplinierte Menschen halten. Drei Viertel (73,2%) glauben zudem, dass richtig „eingestellte“ Diabetiker sich in ihren Aktivitäten eigentlich nicht beschränken oder zurückhalten müssen.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.942 Personen ab 14 Jahren.

Quelle: Der „Diabetes Ratgeber“ 4/2010 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Kontakt:

Ruth Pirhalla, pirhalla@wortundbildverlag.de, Tel. 089 / 744 33 123, www.diabetes-ratgeber.net

Gesundes Hüftengold? / Polster an der richtigen Stelle senken Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes

Baierbrunn (ots) – Ärgern Sie sich nicht zu sehr über Fettpolster an Hüfte, Oberschenkel und Po. Sie senken möglicherweise das Risiko, an Herzkreislauf-Krankheiten und Typ-2-Diabetes zu erkranken. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ unter Berufung auf britische Wissenschaftler. Vermutlich kann das Hüftfett schädliche Botenstoffe neutralisieren, die im Bauchfett gebildet werden.

Mehr Infos zum Typ-2-Diabetes, seinen Ursachen und der Behandlung unter www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes-Typ-2

Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 4/2010 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Kontakt:

Ruth Pirhalla, pirhalla@wortundbildverlag.de, Tel. 089/74433123, www.wortundbildverlag.deww.diabetes-ratgeber.net